
Oceanmen und -women fürchten keine Wellen
- Aquatic Masters Zürich

- 7. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Am Pfingswochenende sind vom AMT drei SchwimmerInnen nach Italien gereist, um am ersten Open Water Rennen dieses Jahr in Cattolica teilzunehmen. An jedem Oceanman gibt es drei verschiedene Schwimmformate: Sprint (2km), Half-Oceanman (5km) und Oceanman (10km).
Am Samstag der Sprint:
Bei vielen Wellen waren die 2 km das eigentliche Einschwimmen. Ich bin als vorsichtiger ‘Starter’ weiter hinten ins Rennen gestiegen und habe dann mit jedem Meter aufgeholt. Ja, es gab Wellen, das ist in Cattolica aber etwas, was wir bisher nie anders angetroffen haben. Deshalb: Augen zu und durch!
Am Sonntag Half- und Oceanman:
Max ist über die volle Oceanman-Distanz, ich über die halbe gestartet. Schon am Morgen hatten wir bei einem Blick aufs Meer festgestellt: Es wird hart! Schaumkronen und Wind haben für schwere Bedingungen gesorgt. Aber auch hier: Rückzieher gilt nicht. Max hat sich um 10 Uhr in die Fluten gestürzt, ich um 11 Uhr mit immer noch vorsichtigem Start und immer noch Boje für Boje weiter nach vorne. Die Wellen kamen von allen Seiten, etwas Strömung (selbstverständlich immer in die falsche Richtung) gab es auch. Als ich es geschafft hatte, merkte ich, dass noch gar nicht so viele Schwimmer angekommen waren. Schon bald kam auch Max ins Ziel - mit den ‘famous first words’ nach einem harten Open Water Swim: ‘Das mache ich nie mehr’… Spätestens beim Blick auf die Rangliste wird er seine Meinung wohl geändert haben: Wir haben beide unsere Agegroups gewonnen! Der AMT hat also mit 3 Siegen in 3 Starts abgeräumt, zumindest bei den etwas älteren Schwimmern!
Nachtrag: Als wir am Pfingsmontag abgefahren sind, war das Meer in Cattolica natürlich … ruhig und flach. (Bericht: Jeannine)



Kommentare