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See you at lunch in Züri: Rapperswil-Zürich 2026

25. Aug.
2 Min. Lesezeit

Unsere Open-Water-Twins Alberto und Ken crawlen unermüdlich duch Salz- und Süsswasser. Ihr letzter Streich: Von Rapperswil nach Zürich, schlappe 26 Kilometer. Ken schildert ihre Eindrücke (und famose Leistung!):


Inspiriert von unseren VereinskollegInnen Roberta, Laura und Jürg, die 2025 beim Rappi-Zürich-Rennen dabei waren, schlug ich Alberto vor, eine Zweierstaffel zu bilden und 2026 anzutreten. Jeder, der Alberto kennt, weiß natürlich, dass er sofort begeistert war – vorausgesetzt, wir würden in der Neopren-Kategorie starten.

 

Zur Vorbereitung schwammen wir im Zürichsee, von Käpfnach bis zur Halbinsel Au und teilweise sogar bis nach Wädenswil. Dank des heißen, trockenen Sommers wurde der See immer wärmer, sodass das Wasser am Renntag 25–26 °C warm war! Außerdem war der Wasserstand recht niedrig, sodass wir keine günstigen Strömungen in Richtung Zürich geniessen konnten.

 

Am Tag vor dem Rennen fuhren meine Frau Margaret und ihre Freundin Amrei vom Zürcher Segelclub, mit dem Boot nach Rapperswil und legten im Yachthafen an, um am Sonntag früh starten zu können. Wir nahmen an der Vorbesprechung teil und waren überrascht, wie international die Teilnehmer waren. Alles war vorbereitet!

 

Am Rennmorgen brachen wir früh auf, um uns in Rapperswil zu treffen und das Boot mit Getränken, Essen, Kleider usw. zu beladen. Als Startschwimmer zog sich Alberto seinen Neoprenanzug an und war um 7:00 Uhr im Wasser bereit für den Startschuss.

 

Pünktlich um 7:01 Uhr begann es heftig zu regnen. Die schwarzen Wolken waren so dicht, dass es fast dunkel war! Alberto liess sich jedoch nicht vom Wetter beeindrucken. Er setzte sich schnell ab und baute einen großen Vorsprung auf die nachfolgenden Schwimmer aus. Glücklicherweise hörte der Regen nach etwa 20 Minuten auf, und den Rest des Tages blieb das Wetter ruhig mit wechselnden Wolken, sodass es uns im Boot nicht zu heiß wurde.

 

Um 8:00 Uhr startete ich meine erste Stunde im Wasser und erreichte kurz darauf den ersten Meilenstein zwischen Uerikon und Stäfa. Dort macht die Route einen ersten Bogen, es folgt eine lange Gerade Richtung Meilen. Wir versuchten, beim Schwimmen ein hohes Tempo zu halten, daher freute ich mich nach jeder Stunde über die Pause im Boot. Seltsamerweise verging die Stunde im Boot viel schneller als die Stunde im Wasser! Hut ab vor den Soloschwimmern, die die gesamte Strecke ohne Pause zurücklegen! Und auch Respekt an alle, die ihre Schwimmer mit dem Kajak über den gesamten See begleiten.

 

Die Organisatoren hatten in Meilen Pilotboote, um die Schwimmer sicher an den Autofähren vorbeizubringen. Danach ging es direkt weiter nach Küsnacht. Von Küsnacht sind es nur noch 4 km bis zum Ziel, das man zwar sehen kann, das aber ewig in weiter Ferne scheint! Nachdem jeder von uns drei einstündige Schichten absolviert hatte, brachte uns Alberto schließlich für die letzten 10 Minuten nach Hause.

 

Wir erreichten Badi Tiefenbrunnen in der Tagesbestzeit von 6 Stunden und 10 Minuten. Wir wurden von den Organisatoren, Freunden und Familie herzlich empfangen. Ein wunderbares Event, bei dem man die seltene Gelegenheit hat, den gesamten See zu durchschwimmen. Ich habe das Rennen sehr genossen und kann es nur empfehlen!

 
 
 

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